Naturheilverfahren

Liebe Patientin, lieber Patient,

 

für viele scheinen die Begriffe „Schulmedizin“ und „Naturheilverfahren“ zwei unvereinbare Gegensätze zu sein. Dem ist nicht so. Heute haben viele Ärzte mit einer fundierten Ausbildung ihr Behandlungsspektrum um Therapien aus dem Bereich der so genannten „sanften Medizin“ ergänzt. So bieten auch wir in unserer Praxis eine um alternative Heilverfahren erweiterte Schulmedizin an.

 

Naturheilverfahren, ein modernes Therapiekonzept

 

Naturheilverfahren nutzen die Selbstheilungskräfte des Menschen auf natürliche Weise, d. h. sie unterstützen die körpereigenen Kräfte, die zur Heilung oder Beschwerdelinderung führen. Sie sind besonders bei der Vorbeugung und der Behandlung chronischer Krankheiten sinnvoll. Bei akuten und bei schweren lebensbedrohlichen Krankheiten können sie eine Ergänzung des schulmedizinischen Therapiekonzeptes darstellen.

 

Die Naturheilkunde integriert Körper, Geist, Seele und Umfeld der Patienten in ihre diagnostischen und therapeutischen Methoden. Oft besteht ein sehr tief verwurzeltes und komplexes Erkrankungsmuster, sodass Sie bei chronischen Leiden Geduld benötigen. Außerdem stellen auch die aktive Mitarbeit und die Übernahme von Selbstverantwortung durch den Patienten einen wichtigen Pfeiler der naturheilkundlichen Therapien dar.

  • Es liegt an Ihnen, die erkannten Fehler in der Lebensführung zu verändern, wenn eine dauerhafte „Heilung“ erreicht werden soll.
  • Beachten Sie bitte die Therapieweisung genau, akute Beschwerden können so häufig schnell überwunden werden.


Wir bieten Ihnen folgende naturheilkundlichen Behandlungsmethoden an:

Akupunktur - Eine sanfte Alternative

Die moderne Medizin bietet uns heute zum Wohl unserer Gesundheit viele Möglichkeiten. Aber nicht immer ist die geräteorientierte oder pharmazeutische Medizin notwendig.  


Zur ganzheitlichen Medizin im besten Sinne gehört die Akupunktur. Mehr Informationen möchten wir Ihnen nachfolgend vermitteln.   


Altes Wissen - neu belebt
Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren und wird seit 4000 Jahren als Therapieform innerhalb der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM) angewandt.

Die Wirkungsweise

Nach der Auffassung der TCM wird unser Körper von der Körperenergie Qi zwischen den Gegenpolen Yin und Yang auf fest bestimmten Bahnen, den so genannten Meridianen, durchflossen. Wird das Gleichgewicht gestört, kann Qi nicht mehr ungehindert zirkulieren, Krankheiten sind die Folge.    

Was ist Akupunktur?  

Akupunktur bedeutet, dass mit hauchdünnen Nadeln die Blockaden im Energiefluss gelöst werden. Akupunktur wird auch als Reiztherapie bezeichnet. Behandelt wird nie am betroffenen Organ oder Körperteil selbst, sondern an den diesen Orten zugeordneten Meridianpunkten.
Die Akupunkturpunkte haben in der Regel nur einen Durchmesser von etwa einem Millimeter. 

Wo findet die Akupunktur ihre Anwendung? 

Wir setzen die Akupunktur in unserer Praxis in vielen Bereichen ein. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne, ob eine Akupunkturbehandlung für Sie infrage kommt. 

Wie verläuft die Behandlung?

Bei der Akupunktur werden gewöhnlich maximal 16 Nadeln – grundsätzlich so wenige wie möglich – gesetzt. Eine Sitzung dauert - je nach Art der Anwendung – im Allgemeinen 20 Minuten. Eine Behandlungsserie besteht (abhängig vom Einzelfall) aus 4-10 Sitzungen.

 

Die privaten Krankenkassen erstatten bei Schmerzdiagnosen in fast allen Fällen die Akupunkturbehandlung komplett.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen eine Akupunkturbehandlung meistens nur in sehr begrenztem Umfang – bitte informieren Sie sich vorher.

 

Vor der Behandlung klären wir die Kosten für die privatärztlichen Leistungen selbstverständlich mit Ihnen ab.

 

Bei Akupunktur handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, das naturwissenschaftlich / schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt ist

Sollten Sie noch Fragen haben, dann sprechen Sie uns bitte an: Wir beraten Sie jederzeit gerne!

Eigenbluttherapie - Eine Therapie, so individuell wie der Mensch

Die Eigenblutbehandlung ist eine Methode der Naturheilkunde und fast so alt wie die Medizin selbst: Schon im 15. Jahrhundert vor Christus wurde sie in Ägypten zur Heilung angewandt, und auch in der chinesischen Medizin finden sich sehr früh Hinweise auf die Anwendung von Blut zu Heilzwecken.

 

Die moderne Eigenblutbehandlung ist ein fester Bestandteil in der Naturheilkunde. Das Eigenblut wird je nach Indikation „pur“ oder angereichert an den Patienten zurückgegeben.

 

 

Eigenbluttherapie, was ist das?

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine unspezifische Reiztherapie zur Steigerung der Selbstheilungskräfte und Umstimmung des Organismus, im Sinne einer Rückkoppelung (körpereigenes Blut wird wieder zurückgegeben). Der Körper (Stoffwechsel, Nervensystem) wird so mit sich selbst „konfrontiert“.

 

Dazu wird dem Patienten eine geringe Menge Blut aus der Vene entnommen, je nach Indikation mit einem speziell ausgewählten homöopathischen Mittel angereichert und in die Gesäßmuskulatur gespritzt.

 

Die Behandlung mit Eigenblut bewirkt eine stimulierende und nachhaltig ausgleichende Wirkung auf die verschiedensten Regulations- und Funktionsmechanismen des menschlichen Organismus.

Eigenbluttherapie, für wen?

Hektik und Stress, Reizüberflutung, mangelnde Entspannung sind nicht selten Ursache für gestörte Körperfunktionen. Die Folge ist, Sie fühlen sich nicht fit, nicht gesund, leistungsschwach, oder aber Sie leiden bereits an Krankheiten.

 

Mit der Eigenbluttherapie wird das körpereigene biologische Gleichgewicht wieder hergestellt, und damit eine entscheidende Voraussetzung für den Gesundungsprozess geschaffen.

 

Unterstützt und nachhaltig verstärkt wird die Wirkung dadurch, dass als spezifische Reiztherapie dem Eigenblut ein individuell ausgewähltes, homöopathisches Medikament zugegeben wird.

Wirkungen und Heilreaktionen

Nach einer Eigenblutbehandlung treten mehr oder weniger spürbare Heilreaktionen auf. Häufig kommt es gleich am Anfang zu einer Beschwerdereduktion oder -freiheit und zur Verbesserung des Allgemeinzustandes mit mehr Vitalität und Leistungssteigerung. Aber auch Erstreaktionen (z. B. zunehmende Entspannung, Müdigkeit, Fieber, Schlappheit oder ein verstärktes Krankheitsgefühl), die zumeist nur einige Stunden anhalten, sind ein Zeichen dafür, dass sich der Körper mit der Krankheit auseinandersetzt.

 

Die natürlichen Selbstheilungskräfte werden angeregt, die Selbstregulation wird verbessert und die Abwehrlage angehoben. Kurzum: Der Körper wird anpassungsfähiger.

Anwendungsgebiete

Die Eigenbluttherapie besitzt ein breites Anwendungsspektrum, wir setzen sie in unserer Praxis u. a. ein bei

  • Akute und chronische Infekte
  • Infektanfälligkeit
  • Chronische Bronchitis
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Allergien
  • chronische Erkrankungen wie Schuppenflechte, Akne, Nesselsucht, Ekzemkrankheiten und chronischer Juckreiz
  • Hautinfektionen wie Furunkulose
  • Nervosität, Depression, Überlastung
  • nervösen Magen-Darm-Beschwerden

Besonders bei Allergien, Infektneigung und Schwächezuständen hat sich die Eigenblutbehandlung bewährt. Sie wirkt psychisch ausgleichend und ist daher bei nervösen Störungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen zu empfehlen.

 

Die Eigenbluttherapie ist nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen. Wir berechnen sie daher als Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Selbstverständlich informieren wir Sie vor der Behandlung über die für Sie anfallenden Kosten.


Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne, inwieweit auch Sie von einer Eigenblutbehandlung profitieren können.